#8: Optimale Lipidsenkung bei Hochrisikopatient:innen

Shownotes

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00:00:03: Sehr verehrte Hörerinnen und Hörern, die Podcast-Serie des österreichischen Herzfonds heißt Herz

00:00:10: plus.

00:00:11: Und dahinter wird immer ein wichtiges Thema stehen.

00:00:14: Meine sehr verehrten Damen und Herren!

00:00:16: Ich darf Sie ganz herzlich zur Podcast-Serie im Jahr für das Österreichische Herzfond begrüßen.

00:00:24: Mein Name ist Prof.

00:00:25: Dr.

00:00:25: Kurt Ube.

00:00:26: ich bin der Präsident des Österreichischen Herzfs und wir haben uns zur Aufgabe gemacht sie über die Entstehung von Gefäßverkalkungen der Arthoschorose zu informieren, zu den Mechanismen die dahinterstecken.

00:00:40: Zu den Risikofaktoren, die diese Mechanismes beeinflussen.

00:00:45: Ich hoffe dass Ihnen diese Podcast-Serie große Freude macht!

00:00:49: Meine sehr verehrten Damen und Herren ich darf Sie ganz herzlich zur zweiten Sitzung unserer Podcastserie des österreichischen Herzenfonds Begrüßen, es geht um kardiovaskläre Risikofaktoren.

00:01:04: Sie haben in der ersten Serie gehört wie es zu atherosclerose Bildung also Gefäßverkalkungen kommt und welche Faktoren eine Rolle spielen, welche Probleme dadurch entstehen können Und wir haben im Rahmen dieser ersten Sitzung über Cholesterin ganz kurz gesprochen.

00:01:24: Ich möchte Kohlester Wien als Hauptthema für den zweiten Teil unserer Podcast-Serie mit Ihnen besprechen.

00:01:33: Und ich habe zu diesem Thema an uns jetzt Prof.

00:01:37: Dr.

00:01:38: Heinz Drexel eingeladen, Heinz Drexel ist Kardiologe, Internist, Stoffwechselspezialist und er ist vor allem ein lieber Kollege und Freund international.

00:01:48: sehr bekannt hat, an sogenannten Leitlinien aktiv mitgearbeitet und ist, glaube ich ein exzellenter Gesprächspartner für das Thema Cholesterin.

00:01:59: Es geht um die optimale Lipidsenkung beim Hochrisikopatienten.

00:02:03: Da gibt es bestimmte Grenzwerte, die Sie heute hören werden.

00:02:07: Vor allem wie soll man denn diese optimale Lippitsenkung durchführen?

00:02:12: Und ich darf vielleicht als ersten Punkt eine Frage stellen – Gibt es Atroschlorose ohne Cholestarin-Einfluss?

00:02:23: Das ist die entscheidende Frage.

00:02:25: Und wir können zurückblicken bis zu den Erinnerungen von der Arnitschkoff-Forschung, dass es in der Atherosklerose keine sogenannten Plags gibt – also Verengungen der Arterienwand, welche nicht kolesterin enthalten.

00:02:48: eigentlich schon vor hundertzwanzig Jahren klar, dass Cholesterin entscheidend ist und was noch entscheidender war, dass er das immer in der Innenhaut der Gefäße gefunden hat als in jener Zone die dem Blut zugewandt ist.

00:03:06: Und daher kam natürlich dann Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehn die Zersthypothese und dann die Gewissheit auf dass das Blutcholesterin mit diesem Arterienwand Cholesterins zusammen hängt.

00:03:20: Wenn man erhöhte Cholestrinwerte im Blut hat denken viele ich muss mich optimal ernähren nicht lasse einfach fette Nahrung weg wo Cholesterol drinnen sein kann.

00:03:34: Woher kommt denn überhaupt das Cholesterin in Blut?

00:03:38: Das ist auch eine ganz wichtige Erkenntnis der letzten dreißig Jahre, nämlich dass etwa ein Drittel des Blutcholesterins aus der Nahrung kommt und zwei Drittel macht der Körper selber im Durchschnitt bei den Menschen.

00:03:52: Wer ein hohes Cholesterin hat, hat meistens zu viel Eigenproduktion.

00:03:57: Mehrere Organe können Cholsterinnen erzeugen aber für das Blutcholesterinn ist die Leber zuständig.

00:04:04: Welche Organe erzeugt noch Cholestern?

00:04:07: Das ist ganz gut jene die Hormone produzieren wie die Nebennieren oder auch die Schilddröse.

00:04:16: Aber im Wesentlichen ist es vom Quantum her die Leiber.

00:04:20: Im Prinzip kann jedes Gewebe selbst Cholesterin erzeugen.

00:04:25: Und wer die Gene hat, das er zu viel erzeugt, macht es auch in fast allen Geweben?

00:04:32: Cholesterin ist ja nicht prinzipiell etwas Schlechtes.

00:04:36: Man kann Cholestrene für bestimmte Abläufe und Enzyme im Körper brauchen.

00:04:41: Vielleicht kannst du dazu mal Stellung nehmen, weil die nächste Frage ist dann wie niedrig darf den Cholesterol werden ohne dass es schädlich wäre.

00:04:52: Ja, wir sind ja mit unseren Gedanken schon so weit, dass wir jetzt auf das Blutcholesterin schauen welches dann die Innenhaut der Gefäße gefärdert oder bombardiert muss man sagen.

00:05:03: nun das ist eigentlich das Hauptproblem.

00:05:08: alle Körper können organisch können Cholesterinselbstersagen zum Beispiel auch das Gehirn und Die sind natürlich sehr wichtig, diese Cholesterine für die Funktion aller Organe.

00:05:20: Das ist in allen Zellen an der Oberfläche ganz wichtig.

00:05:23: Daher kam auch früher die Idee man sollte vielleicht nicht so wenig Cholesterin haben weil das für die Organe vielleicht schlecht ist.

00:05:31: Da wissen wir heute auch mehr.

00:05:34: Also wir wissen dass ein sehr niedriger Cholesterolhinspiegel in jedem Fall aus recht wichtige Funktionen zu erhalten weil dieses Cholestrin in verschiedenen Geweben produziert wird, das Cholesterin, das wir benötigen.

00:05:48: Und anderes Cholesterolien ist dem dann im Blutkreislauf erhöht und kann die Probleme machen, die wir angesprochen haben.

00:05:55: Nun es gibt ja verschiedene Untergruppen im Cholestrein.

00:06:00: Wo ist denn sozusagen das Chollestrin eher gut?

00:06:03: Welches Chollesterin ist eher schlecht für die Entwicklung einer Gefisserkrankung?

00:06:10: Cholesterin-Transportfunktionen im Blut haben sogenannte Lipoproteine.

00:06:16: Das Cholestrin ist nämlich so ein fettes Pulver, wenn man sich das in der Apotheker einmal kaufen will.

00:06:23: und dieses fette Pulver kann im Blutt, dass ja ein Wasser ist nicht transportiert werden.

00:06:29: daher muss es verpackt werden.

00:06:31: und da sind solche Kügelchen die nennt man halt Lipoprotene und da gibt es die sogenannten Bösen.

00:06:39: Das Gute heißt HDL-Kolisterin.

00:06:42: Böse gibt es wahrscheinlich mehr, aber die Hauptfraktion ist das sogenannte LDL-kolisterin und diese Teilchen, die im Blut zirkulieren, da ist es vor allem das LDL Kolisterin also diese eher schon ein bisschen größeren Teilchen welche gut in den Arterienwand hineinpassen und daher die Arterianwand auch bombardieren und dort Schäden erzeugen.

00:07:09: Also wir haben eigentlich in der modernen Laboranalyse immer das LDL-Kolesterin dabei, weil das der Täter ist.

00:07:20: Und dann gibt es das gute Kolesterin, dass kein Täter isst.

00:07:24: Nun, wir wissen jetzt unter unserem Thema sind ja die sogenannten Hochrisikopazetten, also Patienten, die schon einen Schlaganfall hatten oder eine bekannte coronare Gefisserkrankung vielleicht schon mal mit Stens behandelt werden mussten.

00:07:41: Und bei diesen Patienten gibt es ja ganz klare Werte, unter die man kommen soll um zu sagen dieser Cholesterin-Wert ist für diesen Patienten nicht schädlich.

00:07:53: Dieser Grenzwert liegt beispielsweise bei fünffünfzig Milligramm pro Dezilitum das hier einmal zu sagen.

00:08:00: aber reicht es diesen Grenzwirt gerade zu erreichen oder wäre es noch besser deutlich darunter zu legen?

00:08:08: Also es bringe ich ein Beispiel aus meiner Tätigkeit in der Intensivstation.

00:08:13: Wenn ich einen jungen Menschen gesehen habe, der sagen wir mit thirty-fünf Jahren schon einen Herzinfarkt hatte dann hab' ich zu den Schwestern und ärztlichen Mitarbeitern immer gesagt Raucher ja und Cholesterin extrem hoch dreihundert vierhundert also.

00:08:31: das war sehr sehr einfach wenn man das als Arzt einfacher mal so sieht Das ist nicht kompliziert, wie viele sagen dass das Cholesterin so kompliziert ist.

00:08:41: Und diese Zahl die du gerade genannt hast, fünfundfünfzig kommt aus Studien wo man gesehen hat wenn man unter fünfundfünfzig ist, ist man halt am besten dran und das werden vielleicht nicht alle schaffen.

00:08:53: aber wir haben heute gute Medikamente mit denen wir zumindest das Chollesterin um die Hälfte absenken.

00:09:04: haben jetzt die Aufgabe möglichst niederzukommen, gerade bei den Beispielen, die wir gehört haben.

00:09:10: Herzinfarkt oder ein Stent und das ist nicht so spät.

00:09:14: Das ist glaube ich wichtig dass man das unseren Patienten und Mitarbeitern auch sagt.

00:09:18: Es ist nie zu spät es immer spät genug aber es ist nie so späht.

00:09:23: Du hast angesprochen, dass man mit guten Medikamenten den LDL-Kolestrin wird also das schlechte Kollestrin die Hälfte senken kann oder vielleicht auch mehr senken.

00:09:34: Wir haben jetzt diesen Grenzwert, diesen Zielwerte man erreichen soll.

00:09:38: Wäre es nicht generell besser wenn es möglich ist die Werte deutlich darunter zu senken auf dreißigvierzig Milligramm Proteziliter?

00:09:46: gibt's dafür Beweise dass es sinnvoll sein kann?

00:09:49: Ja die gibt es.

00:09:50: Die sehr starken Medikamente haben erreicht das manche Patienten unter zwanzig sogar gekommen sind.

00:09:58: Die gute Nachricht war die haben die beste Zukunft.

00:10:02: Man hat das über viele Jahre beobachtet.

00:10:05: Die schlechte Nachricht, die man hier daraus sehen und sagen, dass es zu nieder braucht der Körper auch.

00:10:13: Das haben wir schon erörtert.

00:10:14: Das ist einfach das Cholesterin im Blut.

00:10:16: Deswegen ist es im Hirn oder in anderen Geweben nicht so nieder.

00:10:20: Im Gegenteil sogar.

00:10:21: Also die Gewebe profitieren davon wenn das Meiste aus dem Blut herauskommt.

00:10:27: Und bei diesen Patienten also die so zu niedersinn macht man oft etwas Kontraeres, was man sollte.

00:10:34: Nämlich man setzt die Therapie ab.

00:10:36: das ist ein schwerer Fehler.

00:10:38: Das haben wir auch gesehen.

00:10:40: wo das passiert da kommen sehr schnell neue infarktenden neue Schlaganfälle.

00:10:45: also es ist nicht gut eine Therapie beim Cholesterin zu reduzieren das heißt weil man scheinbar ein bisschen nieder ist mit dem Cholesterol unter den ziel werden dann einfach ein bisschen zu einen Medikament abzusetzen, was leider oft passiert.

00:11:02: Oder zufrieden sein dass man die niedrigen Werte erleichtert und der Meinung ist jetzt ist alles getan.

00:11:08: Die Werte steigen natürlich wieder an wenn die Behandlung nicht stattfindet.

00:11:13: können wir ein bisschen etwas über die Art der Behandlungen sagen?

00:11:17: wie kann ich den LDL-Kolesterin beim Hochrisikopatient unter diesen Zielwert bekommen?

00:11:25: Wir kennen ja alle die Diskussion über Statine.

00:11:29: Angeblich gibt es so viele Nebenwirkungen, ich sehe sie in der klinischen Praxis gar nicht.

00:11:34: Ich würde sagen dass eine Nebenwirkung in unter zehn Prozent wahrscheinlich fünf Prozent auftritt wenn man genau nachsieht.

00:11:43: wie stehst du zu diesen Nebenwirkungen, diesen Statin-Nebenwirkung?

00:11:48: Was ist denn typisch und was ist gar nicht typisch?

00:11:51: Und hat wahrscheinlich mit dem Medikament gar nichts zu tun.

00:11:55: Die Stadiene haben in den Jahr fourhundneinzig den Durchbruch gebracht für die Cholesterinbehandlung, bis dahin konnte man nur mit Diät arbeiten und Diät bringt bei hohem Cholestarin ganz, ganz wenig noch.

00:12:09: also da kommt man nie auf die Zielwerte weniger als zehn Prozent Senkung.

00:12:14: aber Man hat dann, dass die Statine bei jedem Menschen, der untersucht wurde, wirksam sind und die Herzinfarkt-Schlaganfall und Todesrate herniedrigen.

00:12:29: Und zwar bei den ersten Studien so um ein Drittel.

00:12:32: Also das erste Beweis war da.

00:12:35: Das sollte man glaube ich noch einmal klar sagen.

00:12:38: Statine sind die bestdokumentierte Therapie in der Herz.

00:12:43: Behandlung.

00:12:44: Und zwar gibt es ungefähr fünfundzwanzig Studien, die ganz sauber gemacht worden sind.

00:12:50: also die Nebenfrage war die Nebenwirkung und die Nebenwirkung ist extrem wenig.

00:12:57: das wussten wir von Anfang an.

00:12:59: dass einzige wirkliche Problem ist, dass die Muskeln ein Problem machen können und wenn das wirklich ursächlich durch Statine ist, dann ist das typisch an den Oberarmen und an den Oberschenkeln.

00:13:15: Dass die Muskeln schwächer werden und auch wehtun Also so andere Muskelbeschwerden, die dem ganzen Körper betreffen sind nicht typisch für die Statinenwirkung Und diese Nebenwirkungen kommt – und das wissen wir seit Jahren sehr selten vor, wenn man sogenannte kontrollierte durch placebo-kontrollierte Studien macht ist das ganz, ganz selten.

00:13:42: vielleicht einer von siebzig Patienten hat es wirklich wegen diese Muskelbeschwerden hat's wirklich wegen dem Statin.

00:13:52: und da ist natürlich noch etwas.

00:13:54: Wenn wir sagen in eine Patientenpopulation von hundert Leuten schauen Dann ist es natürlich so, dass viele auch Muskelbeschwerden haben und das hat man in den Studien gesehen.

00:14:07: Das ist fast gleich viel ob man ein Placebo hat also ein Scheinmedikament oder ein wirkliches Stadien.

00:14:16: Nun es gibt Patienten die offenbar auf ein Stadion eine bewiesene Nebenwirkung haben.

00:14:24: was hat man dafür Möglichkeiten Cholesterin effektiv zu sehen?

00:14:28: Das ist schon in der Praxis ein größeres Problem, als es in der Theorie ist.

00:14:33: Und man hat heute sehr gute Medikamente die gar nicht in den Muskel kommen daher keine Nebenwirkungen im Muskel machen können wenn sie nicht dort sind und auch andere Medikamente zur Cholesterinsenkung als die Stadiene.

00:14:50: Und gerade unlängst wurde eine sehr wichtige neue Behandlung gezeigt bei Menschen die Statine nicht vertragen, dass das auch genauso gut wirkt wenn sie andere Medikamente haben.

00:15:04: Aber möchte wiederholen?

00:15:06: Die Statinen sind am besten belegt!

00:15:09: Also man sollte... Wir wissen was.

00:15:11: auch Statine ist eigentlich immer die erste Wahl um eine entsprechende LDL-Kolosterinsenkung zu erzielen.

00:15:19: nun Du hast vorher erwähnt mit Diät, Körpergewichtsabnahme.

00:15:24: Vielleicht egal ob es eine Diät ist oder eine Medikamentös-induzierte Körpergewichtsabnahme kann ich Cholesterin senken in zehn Prozent vielleicht an fünfzehn Prozent aber sicher nicht dorthin wo ich ihn senken möchte.

00:15:41: Wie schaut's denn überhaupt aus?

00:15:43: Mit dem Zusammenhang zwischen Übergewicht Alipositas?

00:15:51: Sehr spannende Frage, es ist ein schwacher Zusammenhang.

00:15:57: Ein gutes Beispiel sind die beiden Nobelpreisreger Goldstein und Braun.

00:16:01: Goldstein ist ganz schlank Und Braun ist sehr übergewichtig und hat ein niedriges Cholesterin.

00:16:09: Also das haben die auch als sie den Nobelpreis bekommen, haben einmal gesagt.

00:16:14: also dass Übergewicht ist vielleicht für das Fettgewebe durchaus ein Cholisterinüberschuss aber nicht für das Blut.

00:16:21: damit schließt sich unser Kreis wieder und daher ist es auch bei Gewichts senkenden Diäten oder den neuen Medikamenten der Schlankheitsspritze so dass das Cholesterin schon ein wenig günstig beeinflusst wird, aber lange nicht so wie wenn man das Chollesterin als Hauptziel hat.

00:16:41: Also die Schlussfolgerung in der Praxis ist, dass man das Kohlesterin durch Gewichtsabnahme nur einen wenig günstag beeinflußt.

00:16:51: Wir haben über diese Hochrisikopatienten gesprochen, bei denen es extrem wichtig ist, Cholesterin stark zu senken.

00:16:58: Also speziell das LDL-Cholesterinn.

00:17:00: Es gibt Zielwerte.

00:17:01: Wir sollten vielleicht sogar drunter kommen, weil's dann noch günstiger ist.

00:17:07: Aber auch ein anderes Risiko nicht nur das Hochrisiko, dass schon eine Gefäßerkrankung bekannt ist, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zurückliegt ... Stens eingebaut werden mussten, weil Verkalkungen in den Herzkranzgefäßen da liegen.

00:17:22: Vorliegen auch die Peripherverschlusskrankheit also alles was schon da ist.

00:17:26: hier weiß man.

00:17:27: dann muss sich reagieren und Cholesterin senken dort wo es erhöht ist.

00:17:32: Was sind denn andere zustände Erkrankungen?

00:17:35: Wo heute empfohlen wird Cholesterin deutlich zu senken ohne dass diese massiven Gefäßprobleme vorliegen?

00:17:45: Die beste Antwort ist, so früh wie möglich zu senken und wir wissen das dass man heute ja Cholesterin Ablagerungen in der Gefäße manchmal schon sehr früh sieht.

00:17:54: Der Herzinfarkte ist das letzte Stadium einer langen Kette von Entwicklungen.

00:17:59: Daher ist es einfach einmal wichtig, dass man auch in jungen Jahren schon die Gefäse anschaut und das Cholestarin also.

00:18:07: eigentlich sollte jeder Mensch sein Cholesterolin wissen Gutes und sein schlechtes Cholesterin.

00:18:13: Und die Gefäßwand anschauen kann man sehr gut mit Ultraschallenden Halsschlagadern oder auch in den Beinschlagadern, dann gibt es auch Computertomographie-Methoden um am Herz selber in den Herzkranzgefäßen die Cholestarinablagerung anzusehen.

00:18:30: Es gibt andere Risikofaktoren Erkrankungen, die zur Autoschlorose beitragen wie zum Beispiel ein Diabetes Melitus.

00:18:39: Wie sieht es denn da aus?

00:18:40: Wenn beim Diabetes, was soll ich dann mit dem Cholesterin tun?

00:18:43: Sollte ich nur den Diabetes behandeln oder so aktiv das Cholestereinsenkung senken auch wenn noch keine Gefäße kregen.

00:18:50: Wir haben bei den Diabetesforschern eine neue Idee der Jugenddiabetes ist die Zuckerkrankheit und der Typ II Diabetes.

00:19:00: der hauptsächliche gefährdende Diabetes ist eine Fettkrankheit.

00:19:07: Und tatsächlich wissen wir Durch die Unwirksamkeit des körpereigenen Insolins werden die Blutfette ins negative, also ins schlechte verändert.

00:19:19: Und wir wissen jetzt auch klar dass bei Diabetes die Zuckerbehandlung natürlich auch wichtig ist aber in der Verhinderung von Herzinfarkt die Fettbehandlungen nämlich die Cholesterin-Behandlung noch wichtiger ist.

00:19:34: Diabetes ist dann noch ein bisschen komplizierter, aber das LDL senken bei Diabetes hat die besten Ergebnisse gebracht.

00:19:42: Es gibt eine genetisch bedingte atrosklerose Neigung bei Patienten, die ein erhöhtes Lipoprotein kleiner

00:19:50: haben.

00:19:52: Was mache ich?

00:19:52: Das kann ich eigentlich nicht adäquat senken.

00:19:55: Da laufen Studien da wird es in Kürze wahrscheinlich auch gute Medikamente geben.

00:20:02: Wie sitzt denn mit dem Cholesterin aus, wenn es erhöht ist bei Patienten mit erhöhten LbKa.

00:20:08: Nicht daran denken oder aktiv behandeln?

00:20:10: Ja das einfache ist einmal, wenn man unserem Vorschlag folgt dass man in jungen Jahren schon das Cholestering mal misst, dass man dieses Lieberproteinklein auch mitmisst denn das ist praktisch hundertprozentig durch die Genetik bedingt und bleibt im lauf des Lebens Wenn es einmal hoch ist, immer hoch.

00:20:30: Daher weiß man das früh genug und bisher konnte man halt das noch nicht direkt behandeln.

00:20:35: da kommen aber ganz interessante neue Dinge heraus wahrscheinlich höher noch Und unsere Konsequenz war immer alle anderen Risiken dann zu senken wenn wir diesen einen Genetischen schon nicht gut senken können.

00:20:49: Also Cholesterin aktiv senken bei Patienten mit deutlicher Hürden.

00:20:55: LBKNR Ist derzeit die Empfehlung.

00:20:58: Irgendwann gibt es vielleicht noch was Sinnvolleres oder besseres.

00:21:02: Wir haben jetzt sehr viel über Cholesterin gehört, ich glaube du konntest wirklich klarstellen wie wichtig Cholsterin ist wo es herkommt welche Cholesterolinfraktionen eher negativ schlechter sind welche eher günstig sind.

00:21:17: aber wir leben noch immer mit dieser sogenannten Cholisterin.

00:21:21: Lüge.

00:21:21: eigentlich ist das beantwortet oder magst Du zu diesem Thema Cholosterin lüge?

00:21:26: abschließend etwas sagen.

00:21:27: Ja, ganz gerne!

00:21:29: Meine jungen Mitarbeiter im Labor haben sich das einmal angeschaut – es ist ein altes Taschenbuch, die Cholesterinlüge ist nicht von Experten geschrieben, ist auch nicht begutachtet, denn noch muss man ja Argumente ernst nehmen wenn sie mal geschrieben sind und meine Mitarbeiter sagen, eigentlich ist das eine Verschwörungstheorie.

00:21:54: Also diese Cholesterin-Lüge gehört in die Kategorie der Verschwörungstheorien.

00:22:00: Wie, dass die Masernimpfung Autismus macht oder andere Beispiele gibt es auch genug und wir sind ja im Jahrzehnt das mit Verschwörungstheorien täglich zu tun hat, oder?

00:22:11: Nun dieses Büchlein will ich jetzt gar nicht viel sagen aber das Bücheln ist eigentlich durch das widersprochen was wir jetzt schon gesagt haben nämlich es geht nicht darum dass ein Cholesterin mangel schädlich ist oder dass die Stadine schädlig sind, wie das Büchlein schreibt.

00:22:27: Sondern es geht darum, dass das Blut-Kollisterin nicht der Arterienwand

00:22:31: bombardiert.".

00:22:34: Du hast das schon erwähnt.

00:22:37: Stadiene wir haben über die Hauptnebenwirkung die typische gesprochen.

00:22:42: da gibt's auch so Ideen, Stadien können Demenz auslösen.

00:22:47: Andererseits wissen wir hier niedriger... die Cholesterinwerte sind, desto weniger die Mänt werden Patienten.

00:22:53: Also kannst du auch dazu eine Stellung nehmen?

00:22:55: Eine hohe Blutcholesterinnlage bedingt natürlich auch eine Cholestereineinlagerung in die Hirngefässe und macht daher auch schlechte Hirndurchblutungen.

00:23:09: Daher ist es seit Langem bekannt dass hohes Cholesterol schlecht ist und demäns fördert.

00:23:16: ich will nicht sagen erzeugt alleine.

00:23:18: Aber niedriges Cholesterin ist sicherlich nicht assoziiert, nicht vergesellschaftet mit Demenz im Gegenteil.

00:23:26: Es ist sogar unter niedrigen Cholsterinnen werden eine geringere Rate an Demenz.

00:23:32: Wir können von Statinen eigentlich nicht erwarten dass sie Demenz verursachen.

00:23:38: Sie sind eher günstig im Sinne der Demenzverhinderung.

00:23:40: kann man das zusammenfassen und so sagen

00:23:43: aber es ist natürlich nicht die Lösung für die Demenzentwicklung in der ganzen Menschheit.

00:23:48: Ja, lieber Heinz, möchtest du abschließend noch etwas sagen zu unseren Zuhörern?

00:23:54: Ich glaube es war eine sehr informative, sehr interessante Sitzung die wir jetzt hatten.

00:23:59: Ich würde dir gerne das letzte Wort geben.

00:24:01: Naja!

00:24:01: Das erste Wort heißt Trägheit.

00:24:04: und Trägheit gibt es erstens einmal bei den Patienten die nicht gerne ein Medikament einnehmen.

00:24:10: Das ist richtig so dass sie das nicht gerne nehmen, aber die Trägheit wenn ich halt einen Herzenfakt verhindern kann und nur zu bequem bin ist schlecht.

00:24:20: Trägenheit Nummer eins.

00:24:22: Trägheit Nummer zwei ist dass es leider bei uns Ärzten auch so ist, dass man zu langsam reagiert, zu spät reagiert.

00:24:29: vielleicht.

00:24:30: daher noch einmal meine Forderung möglichst früh sollte jeder Mensch sein Cholesterin wissen.

00:24:36: Die dritte Träge ist die Medien die auf Cholesterin, Lügen und anderen Verschwörungstheorien herumreiten.

00:24:46: Ich möchte dir ganz herzlich danken für diese abschließenden Worte.

00:24:50: Ich denke es war für unsere Zuhörer extrem spannend!

00:24:54: Wir können sich in Zukunft zu einem ähnlichen Thema wiederum ein Podcast machen.

00:24:59: Ganz herzlich Dank fürs Dasein und allen Zuhören.

00:25:02: Herzliches Dank fürs Zuhören und Aufpassen.

00:25:05: Ich habe zu danken lieber Gott.

00:25:07: Auf der Website des österreichischen Herzfonds finden Sie informative Drucksorte, die Sie kostenlos bestellen können.

00:25:13: Unsere Website lautet www.herzfondat.

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